Science-Based-Targets Initiative (SBTi): Ziele, Prozess und Reduktionspfad
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Die Science-Based-Targets Initiative (SBTi) legt fest, wie Unternehmen ihre Emissionsreduktionsziele wissenschaftlich fundiert nach dem 1,5-Grad-Pfad des Pariser Abkommens definieren. Dieser Beitrag erklärt den Corporate Net-Zero Standard, den Validierungsprozess, die Regelungen für kleine und mittlere Unternehmen sowie die wesentlichen Änderungen durch die in Entwicklung befindliche Version 2.0, inklusive der Ergebnisse der zweiten öffentlichen Konsultation (November bis Dezember 2025).
Was ist die Science-Based-Targets Initiative?
Die Science-Based-Targets Initiative ist eine gemeinsame Initiative von CDP, UN Global Compact, We Mean Business Coalition, World Resources Institute (WRI) und World Wide Fund for Nature (WWF), gegründet 2015. Sie entwickelt Standards, Tools und Guidance, nach denen Unternehmen Klimaziele setzen können, die mit dem 1,5-Grad-Pfad des Pariser Abkommens vereinbar sind. Anfang 2026 haben weltweit mehr als 10.000 Unternehmen SBTi-validierte Ziele – diese Unternehmen repräsentieren mehr als 40 Prozent der globalen Marktkapitalisierung. Zentrales Rahmenwerk ist der Corporate Net-Zero Standard, der sowohl kurzfristige Reduktionsziele (5 bis 10 Jahre) als auch langfristige Netto-Null-Ziele bis spätestens 2050 definiert.
Wie viele Unternehmen haben bereits SBTi-Ziele?
Die Zahl validierter Unternehmen ist 2025 um 40 Prozent auf 9.764 gestiegen, die Zahl validierter Netto-Null-Ziele sogar um 61 Prozent. Im Januar 2026 wurde die Marke von 10.000 validierten Unternehmen überschritten. Besonders bemerkenswert ist die Dynamik in Asien: Dort stieg die Zahl validierter Unternehmen im Jahr 2025 um 53 Prozent und erreichte damit fast den europäischen Zuwachs. Japan führt mit über 2.000 validierten Unternehmen weltweit, gefolgt von Großbritannien, den USA und China. In Europa ist die Durchdringung in Leitindizes wie CAC 40, DAX 40 und FTSE 100 besonders hoch – für börsennotierte deutsche Industrieunternehmen sind SBTi Unternehmen-Ziele damit faktisch zum Marktstandard geworden.
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SBTi und das Pariser Abkommen: Kriterien und Nutzen für Unternehmen
Das Pariser Abkommen verpflichtet die Staatengemeinschaft, die globale Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad – idealerweise 1,5 Grad – gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Die SBTi übersetzt dieses Ziel in methodische Anforderungen für Unternehmen. Maßgeblich sind der Cross-Sector-Pathway mit einer Mindestreduktion von 4,2 Prozent pro Jahr für absolute Ziele sowie sektorspezifische Pfade nach der Sectoral Decarbonization Approach-Methodik. Grundlage der Bilanzierung ist das Greenhouse Gas Protocol, das Scope 1, Scope 2 und Scope 3 definiert.
Wissenschaftsbasierte Ziele zahlen sich für Unternehmen auf mehreren Ebenen aus. Sie senken Kosten durch Energieeffizienz und erleichtern den Zugang zu Kapital, da Investoren und Banken zunehmend klimabezogene Kennzahlen in ihre Finanzierungsentscheidungen einbeziehen. Eine Studie der Europäischen Zentralbank zeigt, dass Banken, die sich der SBTi angeschlossen haben, Unternehmen mit Emissionsreduktionszielen besonders niedrigere Zinssätze berechnen als Unternehmen ohne solche Ziele. Sie stärken Reputation und Glaubwürdigkeit gegenüber Kund:innen, Investor:innen und Talenten, treiben Innovationen entlang der Wertschöpfungskette an und reduzieren regulatorische Risiken im Kontext der ESRS und der Nachhaltigkeitsberichterstattung.
Wie funktioniert die Science-Based-Targets Initiative?
Der SBTi-Prozess führt Unternehmen in fünf Schritten zu wissenschaftlich fundierten Klimazielen. Im ersten Schritt geht das Unternehmen eine öffentliche Verpflichtung (Commitment Letter) ein und signalisiert damit die Absicht, SBTi-konforme Ziele zu entwickeln. Im zweiten Schritt werden die Emissionen über alle relevanten Scopes erfasst und ein Basisjahr festgelegt. Im dritten Schritt definiert das Unternehmen kurzfristige Reduktionsziele (5 bis 10 Jahre) sowie langfristige Netto-Null-Ziele bis spätestens 2050. Im vierten Schritt werden die Ziele bei SBTi Services zur unabhängigen Validierung eingereicht und gegen die aktuellen Kriterien geprüft. Im fünften Schritt berichten Unternehmen jährlich öffentlich über ihre Fortschritte und passen ihre Maßnahmen an. Nach der Validierung verpflichten sich Unternehmen außerdem, die Ziele innerhalb von sechs Monaten öffentlich zu kommunizieren.
Kurzfristige vs. langfristige SBTi-Ziele
Kurz- und langfristige SBTi-Ziele bilden ein Zweistufensystem. Die kurzfristigen Ziele erzwingen sofortiges Handeln mit einem Zeithorizont von 5 bis 10 Jahren und einer Mindestreduktion von 4,2 Prozent pro Jahr für den 1,5-Grad-Pfad. Eine kurzfristige Zielsetzung muss mindestens 95 Prozent der Scope-1- und Scope-2-Emissionen abdecken. Liegen die Scope-3-Emissionen bei mehr als 40 Prozent der Gesamtemissionen, muss zusätzlich ein Scope-3-Ziel gesetzt werden, das mindestens 67 Prozent dieser Emissionen abdeckt. Die langfristigen Ziele definieren das Endziel: mindestens 90 Prozent Reduktion über alle Scopes bis spätestens 2050, verbleibende Restemissionen werden durch dauerhafte Kohlenstoffentnahme neutralisiert. Beide Zielebenen müssen gemeinsam eingereicht werden.
Wie können kleine und mittlere Unternehmen SBTi-Ziele setzen?
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit weniger als 500 Mitarbeitenden können zwischen zwei Wegen wählen. Der vereinfachte KMU-Ansatz (SBTi Small and Medium Enterprises Route) bietet ein standardisiertes Zielverfahren mit vordefinierten Ambitionsniveaus: mindestens 42 Prozent Reduktion der Scope-1- und Scope-2-Emissionen bis 2030 gegenüber einem aktuellen Basisjahr, Scope-3-Emissionen müssen nicht quantitativ reduziert, aber gemessen und gemanagt werden. Der reguläre Weg steht ebenfalls offen und ist für Unternehmen sinnvoll, deren Scope-3-Emissionen einen hohen Anteil am Gesamtfußabdruck ausmachen. Der KMU-Ansatz verkürzt den Validierungsprozess erheblich und senkt die Kosten.
Corporate Net-Zero Standard V2.0: die wichtigsten Änderungen
Hinweis: Die folgenden Angaben basieren auf dem zweiten Konsultationsentwurf der SBTi (veröffentlicht November 2025, Konsultation abgeschlossen am 12. Dezember 2025). Die finale Version V2.0 wird im Laufe des Jahres 2026 erwartet und ist ab dem 1. Januar 2028 verbindlich. Bis zum 31. Dezember 2027 gilt Version 1.3 weiter. Details können sich bis zur Veröffentlichung noch ändern.
Bereich | Änderung in V2.0 |
|---|---|
Validierung | Fünfjahreszyklen statt einmaliger Prüfung, plus stichprobenartige Kontrollen und verpflichtende Third-Party-Assurance |
Scope 1 & 2 | Getrennte Einreichung; zusätzliches Strom-Ziel mit 100 % kohlenstoffarmem Strom bis 2040, bezogen aus demselben Markt und stundengenau an den Verbrauch angeglichen |
Scope 3 | Pauschale 67-%-Quote entfällt; Ziele werden pro Kategorie gesetzt, alle Kategorien ab 5 % Anteil an den Gesamtemissionen müssen adressiert werden |
Kompensation | BVCM wird durch Ongoing Emissions Responsibility (OER) ersetzt; bis 2035 freiwillig mit Anerkennungsstufen „Recognized" und „Leadership", danach verpflichtend für Kategorie-A-Unternehmen |
Scope-3-Instrumente | Neue Commodity Energy Attribute Certificates (EACs) bescheinigen die Umweltleistung einer Ware auf Ebene von Anbauregionen oder Produktionsclustern |
Basisjahr | Ab 2027 maximal drei Jahre zwischen Basisjahr und Zielsetzung |
Governance | Netto-Null-Ziele müssen formal auf Vorstands- oder Geschäftsführungsebene verankert sein |
Transition Plan | Verpflichtender Climate Transition Plan dokumentiert die operative Umsetzung |
Bilanzierung | Circular-Economy-Prinzipien erstmals in die CO₂-Bilanzierung integriert |
Unternehmen mit bestehenden SBTi-Zielen behalten diese bis zum Ende des jeweiligen Zeithorizonts, sollten aber jetzt mit einer Lückenanalyse beginnen, um den Übergang auf V2.0 strukturiert vorzubereiten.
Kritik an der SBTi und aktuelle Entwicklungen
Die Science-Based-Targets Initiative steht seit mehreren Jahren unter Druck. Kritiker:innen werfen ihr vor, durch die zeitweise Zulassung von CO₂-Zertifikaten zur Anrechnung von Scope-3-Emissionen Greenwashing ermöglicht zu haben. Hinzu kommen methodische Schwächen und ein potenzieller Interessenkonflikt durch Finanzierung aus Unternehmensbeiträgen. Studien wie die des New Climate Institute haben darauf hingewiesen, dass validierte Ziele in der Praxis häufig hinter den angekündigten Reduktionen zurückbleiben. Die Initiative reagiert mit einer Verschärfung ihrer Standards: kürzere Zielzyklen, mehr Transparenzpflichten und der neue Corporate Net-Zero Standard V2.0. Ob diese Anpassungen die Glaubwürdigkeit nachhaltig stärken, hängt maßgeblich von der Umsetzung und der unabhängigen Kontrolle ab.
Für land- und forstintensive Branchen wie die Lebensmittelindustrie ist zusätzlich die Forest, Land and Agriculture Guidance (FLAG) relevant. Die SBTi hat im März 2026 eine aktualisierte Version (FLAG V1.2) veröffentlicht. Unternehmen, die ein FLAG-Ziel einreichen, müssen binnen zwei Jahren ein No-Deforestation-Commitment vorlegen. Für Einreichungen nach 2028 gilt zusätzlich ein harter Stichtag: das No-Deforestation-Commitment muss bis spätestens 31. Dezember 2030 erfüllt sein. Für Unternehmen der Lebensmittel- und Agrarwirtschaft bedeutet das eine deutliche Verschärfung der Sorgfaltspflichten entlang der Lieferkette.
Was müssen Unternehmen über SBTi-Fortschritte berichten?
Nach der Validierung müssen Unternehmen jährlich öffentlich über ihre Emissionsentwicklung und ihren Zielfortschritt berichten. Dazu gehören die aktuellen Emissionen nach Scope 1, 2 und 3, der prozentuale Fortschritt gegenüber dem Basisjahr sowie die zentralen Reduktionsmaßnahmen. In der Praxis erfolgt die Berichterstattung meist im Rahmen bestehender Formate wie Nachhaltigkeitsbericht, CDP-Fragebogen oder ESRS-Berichterstattung. Mit Version 2.0 werden zusätzliche Angaben zur Scope-3-Kategorienabdeckung, zur Verankerung des Ziels auf Führungsebene, zur externen Assurance und zum Climate Transition Plan verpflichtend. Ein strukturiertes Monitoring, das sich direkt aus dem CO₂-Bilanzierungsprozess speist, reduziert den Aufwand für diese jährliche Offenlegung deutlich.
Excel-Vorlage: SBTi-Ziele definieren
Unternehmen, die SBTi-konforme Ziele zum ersten Mal strukturieren, benötigen eine belastbare Grundlage für ihre Emissionsdaten und den Reduktionspfad. Die kostenlose Excel-Vorlage „SBTi für Unternehmen" von Global Changer bildet genau diesen Einstieg ab. Sie enthält ein vorstrukturiertes Emissionsdaten-Sheet für Scope 1, Scope 2 (Market- und Location-Based) sowie alle 15 Scope-3-Kategorien. Daraus berechnet die Vorlage automatisch drei Reduktionsszenarien mit Zielhorizonten 2030, 2035 und 2040 und extrahiert die drei größten Scope-3-Subscopes mit eigenen Reduktionspfaden. Eine Gesamtübersicht („Climate Journey") stellt die Entwicklung aller Scopes über den Zielzeitraum dar.
Nach dem Klicken auf den Download-Button erhalten Sie die Vorlage direkt per E-Mail. Sie ist sofort einsetzbar und für internes Reporting ebenso geeignet wie für die Kommunikation mit Investor:innen und Auditor:innen.

Was die Software von Global Changer zusätzlich leistet
Die Excel-Vorlage bildet den Einstieg ab, für die operative Umsetzung der SBTi-Ziele braucht es in Enterprise-Strukturen mehr. Das Modul CO₂-Reduktion von Global Changer plant und steuert Transitionspläne nach SBTi-Methodik, erstellt individuelle Reduktionspfade und dokumentiert sie auditierbar. Jede Maßnahme wird nach der VALERI-Methodik (DIN EN 17463) wirtschaftlich bewertet – inklusive CAPEX, OPEX, ROI, NPV und Payback-Zeit – und lässt sich standortübergreifend in Echtzeit verfolgen. Eine Datenbank mit mehr als 270 Reduktionsmaßnahmen und die Maßnahmenliste nach ISO 50001 liefern die inhaltliche Grundlage; ein lückenloses Audit-Protokoll sorgt für Transparenz gegenüber Wirtschaftsprüfer:innen.
Ergänzend deckt Global Changer die vollständige Klimabilanzierung (Scope 1 bis 3) mit KI-gestütztem Matching von Emissionsfaktoren für Scope 3.1, Zugriff auf mehr als 60.000 Emissionsfaktoren aus ecoinvent, AGRIBALYSE und EcoTransIT sowie KI-gestützte Product Carbon Footprints ab. Hosting und KI laufen vollständig in Deutschland, das Unternehmen ist ISO-27001-zertifiziert und DSGVO-konform. Eine Demo lässt sich direkt online buchen.
Häufig gestellte Fragen zur SBTi
Was ist der Unterschied zwischen Science Based Targets und dem Net-Zero-Standard?
Science Based Targets sind der Oberbegriff für alle wissenschaftlich fundierten Klimaziele, die von der SBTi validiert werden. Der Corporate Net-Zero Standard ist das spezifische Rahmenwerk innerhalb der SBTi, das sowohl kurzfristige Reduktionsziele (5 bis 10 Jahre) als auch langfristige Netto-Null-Ziele bis spätestens 2050 regelt. Frühere SBTi-Ziele deckten häufig nur den kurzfristigen Horizont ab. Mit dem Net-Zero Standard wurden kurzfristige und langfristige Ziele zu einem verpflichtenden Zweistufensystem zusammengeführt.
SBTi oder CDP – was ist der Unterschied?
SBTi und CDP sind unterschiedliche Initiativen, die sich ergänzen. Die SBTi ist ein Standardsetzer und validiert Emissionsreduktionsziele anhand wissenschaftlicher Kriterien. CDP (Carbon Disclosure Project) ist eine Offenlegungsplattform, über die Unternehmen jährlich ihre Klimadaten berichten. CDP ist zugleich eine der Gründungsorganisationen der SBTi. In der Praxis nutzen Unternehmen CDP als Berichtskanal, um ihre SBTi-Fortschritte transparent gegenüber Investor:innen und Kund:innen offenzulegen.
Kann man SBTi-Ziele mit CO₂-Zertifikaten erreichen?
Nein, CO₂-Zertifikate ersetzen keine Emissionsreduktionen im Sinne der SBTi. Reduktionsziele müssen durch echte Minderung in Scope 1, 2 und 3 erreicht werden. Kompensation ist ausschließlich für die Neutralisierung verbleibender Restemissionen auf dem Weg zu Netto-Null zulässig, und auch hier nur mit hochwertigen, dauerhaften Entnahmemethoden. Mit dem Corporate Net-Zero Standard V2.0 wird dieser Grundsatz durch das OER-Konzept (Ongoing Emissions Responsibility) weiter geschärft.
Welche Unternehmen müssen SBTi-Ziele setzen?
Die SBTi-Validierung ist freiwillig, keine gesetzliche Pflicht besteht. Faktisch verpflichtend wird sie durch Marktmechanismen: Investor:innen, Großkunden in der Lieferkette und Ratings wie MSCI oder ISS ESG erwarten zunehmend validierte Klimaziele. In Leitindizes wie DAX 40, CAC 40 und FTSE 100 sind SBTi-Ziele bereits weitgehend Standard. Unternehmen in der Lebensmittel-, Chemie- und Automobilindustrie spüren zusätzlich Druck durch FLAG- und sektorspezifische Anforderungen.
Muss ein Unternehmen alle Scope-3-Emissionen bei SBTi abdecken?
Nicht alle, aber die wesentlichen. Wenn Scope-3-Emissionen mehr als 40 Prozent der Gesamtemissionen ausmachen, ist ein Scope-3-Ziel verpflichtend und muss mindestens 67 Prozent dieser Emissionen abdecken. Unter dem Corporate Net-Zero Standard V2.0 entfällt diese pauschale Quote: Künftig müssen alle Scope-3-Kategorien mit einem Anteil von mindestens 5 Prozent an den Gesamtemissionen adressiert werden. Das entspricht einem kategoriespezifischen Ansatz, der Transparenz und Vergleichbarkeit erhöht.
Was passiert, wenn ein Unternehmen seine SBTi-Ziele nicht erreicht?
Verfehlt ein Unternehmen seine validierten SBTi-Ziele, führt das zur Streichung aus dem Target Dashboard und zur öffentlichen Kennzeichnung als „commitment removed". Formale Sanktionen gibt es nicht, die Folgen sind reputativ und marktwirtschaftlich: Vertrauensverlust gegenüber Investor:innen, verschlechterte ESG-Ratings und Risiken in der Kundenkommunikation. Mit Version 2.0 verschärft die SBTi zusätzlich die Rechenschaftspflicht durch Fünfjahres-Validierungszyklen und stichprobenartige Kontrollen.
Ab wann gilt der neue Corporate Net-Zero Standard V2.0?
Der Corporate Net-Zero Standard V2.0 wird im Laufe des Jahres 2026 veröffentlicht und ist ab dem 1. Januar 2028 für neue Zielsetzungen verbindlich. Bis zum 31. Dezember 2027 können Unternehmen weiterhin Ziele nach Version 1.3 einreichen. Bereits validierte Ziele bleiben bis zum Ende ihres Zeithorizonts gültig, ein geplanter Transition Guide regelt die Überführung in V2.0. Unternehmen sollten die Übergangsphase für eine Lückenanalyse nutzen.






